Sonnenscheindauer in Deutschland:
Ein Jahr zählt 8.760 Stunden.
Die Sonne scheint bis zu 1.900 Stunden pro Jahr je nach Gebiet.
Dreiviertel dieser Sonnenstunden liegt dabei in den Sommermonaten.
 

Welche Kollektorarten gibt es ?

Der Flachkollektor

Er weist für die Trinkwassererwärmung ein besonders günstiges
Preis-/Leistungsverhältnis auf.
Die hochtransparente Oberfläche der Glasabdeckung wirkt als
"Lichtfalle", die auch schräg einfallendes Licht gut aufnimmt und auf
den Absorber lenkt. Durch dessen hochselektive Beschichtung und der
hinter dem Absorber angeordneten Dämmung ist der Energiegewinn
sehr hoch.
Die spezielle Solarflüssigkeit nimmt vom Absorber des Kollektors die
Wärmeenergie auf und gibt diese über einen Wärmetauscher zur
Trinkwassererwärmung ab.


Der Vakuum-Röhrenkollektor

Sonnenstrahlung durchdringt die Vakuumglasröhre und trifft auf die
in der Röhre befindliche Absorberfläche.
Dort wird sie in Wärme umgewandelt. Durch die hochwertige selektive
Beschichtung des Absorbers und durch das Vakuum leisten die
Vakuum-Röhren-Kollektoren pro m² daher einen höheren Energieertrag.

 

Faustformel:

Für Flachkollektoren:
1 bis 1,5m² Kollektorfläche pro Person,
also 4-6m² für einen 4-Personen-Haushalt.

Für Vakuum-Röhrenkollektoren:
0,75 bis 1,25m² Kollektorfläche pro Person,
also 3-5 m² für einen 4-Personen-Haushalt.

Solarspeichervolumen:
1,5 bis 2 x 50 Liter x Anzahl der Personen.
Für einen 4-Personen-Haushalt beträgt die
Speichergröße 300-400 Liter.